Anerdgy Methode

Von Anforderungen zu
belastbaren Varianten.

Die Methode verbindet Projektverständnis, Technologie-Mapping, digitale Modellierung, Berechnung und fachliche Bewertung.
Der Evaluationsprozess

Sechs Schritte bis zur Entscheidungsbasis.

Der Ablauf ist strukturiert, aber nicht starr. Annahmen, Varianten und Änderungen bleiben nachvollziehbar und können mit dem Projekt weiterentwickelt werden.

01

Rahmen verstehen

Ziele, Stakeholder, Projektphase, rechtliche und geografische Rahmenbedingungen definieren.

Typischer Input: Gebäude- und Arealpläne, Projektziele, Anforderungen, lokale Regeln und erste Kostenziele.
02

Gebäude & Standort analysieren

Gebäudehülle sowie Einflüsse aus Sonne, Regen, Wind, Klima, Nutzung und Bestand verstehen.

Digitale Modelle helfen, Geometrie und standortbezogene Einflüsse gemeinsam zu betrachten.
03

Potenziale & Technologien vorselektieren

Vom Bedarf und den lokalen Ressourcen ausgehend passende Technologie-Familien und Funktionen prüfen.

Nicht „PV zuerst“, sondern: Welche Funktion wird benötigt und welche Ressource ist sinnvoll nutzbar?
04

Ganzheitliche Varianten entwickeln

Mehrere Dach- und Gebäudehüllenkonzepte als konfigurierbare 3D-Modelle aufbauen und iterieren.

Automatisierbare Teilaufgaben reduzieren Wiederholarbeit und schaffen Raum für fachliche Entscheidungen.
05

Fakten & KPIs vergleichen

Machbarkeit, Energie, Investition, Unterhalt, Flächen, Risiken und projektspezifische Mehrwerte gegenüberstellen.

Studienwerte werden als Potenziale bzw. Schätzungen gekennzeichnet und bilden die Grundlage für weitere Planung.
06

Ergebnisse dokumentieren & entscheiden

Optionen verständlich visualisieren, Annahmen transparent machen und eine fachliche Empfehlung formulieren.

Der Output dient als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für Entwurf, Ausschreibung oder Detailplanung.
So funktioniert die Zusammenarbeit

Klare Aufgaben.
Klare Schnittstellen.

Gute Variantenarbeit beginnt nicht mit dem Modell, sondern mit einem gemeinsamen Verständnis von Auftrag, Daten, Rollen und Entscheidungsweg.

Die Zusammenarbeit wird deshalb zu Beginn so definiert, dass Änderungen später schnell und nachvollziehbar iteriert werden können.

01

Projekt einordnen

Welche Entscheidung steht an? Welche Projektphase, Zielsetzung und Bearbeitungstiefe sind sinnvoll?

02

Daten & Schnittstellen festlegen

Benötigte Unterlagen, Verantwortlichkeiten, Datenaustausch, offene Annahmen und Freigaben werden vor der Bearbeitung geklärt.

03

Bearbeiten & iterieren

Anerdgy entwickelt und bewertet Varianten. Kick-off, Zwischenentscheide und Ergebnisbesprechungen werden dort eingesetzt, wo sie das Projekt beschleunigen.

04

Ergebnis übergeben

Varianten, Kennwerte, Empfehlung und offene Punkte werden so dokumentiert, dass die nächste Planungsphase darauf aufbauen kann.

Technology Mapping

Bedarf → Ressource → Technologie.

Die Technologie-Matrix hilft, mögliche Optionen nicht zu übersehen und Fachdisziplinen früh in eine gemeinsame Diskussion zu bringen.

Bedarf

StromWärmeKühlungWasserLichtAufenthalt

Lokale Ressource

SonneWind / LuftRegenAbwärmeErdreichOberflächenwasser

Systemlösung

PV / BIPVBegrünungRetentionWärmepumpeVerschattungDämmung
Roofbot & digitale Werkzeuge

Software unterstützt.
Der Planer entscheidet.

Anerdgy automatisiert lineare, regelbasierte Teilaufgaben, um Varianten schneller zu erzeugen und konsistent zu berechnen. Vollautomatische Gebäudeplanung ist ausdrücklich nicht das Ziel.

Parametrische Modelle
Änderungen an Eingaben können Varianten neu generieren, statt jedes Modell von vorn aufzubauen.
Automatisierbare Berechnungen
Zum Beispiel Entwässerungsfelder, Solarflächen, Schichtaufbauten und Sicherheitsbereiche.
Nachvollziehbares Reporting
Daten, Visualisierungen und Annahmen werden gemeinsam dokumentiert.

Die Methode an Ihrem Projekt anwenden?

Wir starten mit der zentralen Entscheidung und den vorhandenen Projektinformationen.

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